Die Last der Namen
Eine deutsche Familiengeschichte zwischen Macht, Erinnerung und Verrat
Als der junge Adrian Winter seinen Vater verliert, bricht in seiner Familie etwas auf, das nie wieder vollständig zusammengefügt werden kann. Er wächst fortan unter der Obhut seines Großvaters Heinrich auf, einem Mann von Einfluss und unantastbarer gesellschaftlicher Stellung, hinter dessen Fassade ein Geflecht aus alten Verbindungen und politischen Schatten liegt.
Während Adrians Mutter langsam an Verlust und Isolation zerbricht, wird der Junge zwischen zwei Welten aufgerieben: der kalten Ordnung seines Großvaters und der verlorenen Wärme einer auseinanderfallenden Familie. Als Erwachsener beginnt er, Fragen zu stellen, über den Tod seines Vaters, über das Vermögen der Familie und über ein Netzwerk aus Männern, die glaubten, ihre Vergangenheit sei sicher begraben.
Ein Roman darüber, dass manche Erbschaften nicht aus Geld oder Namen bestehen, sondern aus Geheimnissen, die niemand mehr los wird.
- Seiten
- 341
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